About me

Welcome!

My Name is Nicole Beege, I am 34 years old and since about nine years mountain biking has been playing a big role in my life.

This page is all about – Bike.Mountain.Life. It’s about racing, guiding and travelling.

Sometimes written in English, but sometimes I like to stick to German, so in case you are looking for a translation or some info, please don’t hesitate to contact me.

Cheers,
Nicole

Herzlich Willkommen auf meiner Seite!

Mein Name ist Nicole Beege, ich bin 34 Jahre alt und fahre seit einigen Jahren semi-professionell Mountainbike. Meine Liebe zu diesem Sport hat sich praktisch von gestern auf heute entwickelt (mehr dazu weiter unten).
Ich freue mich, wenn ihr Interesse daran habt, meine sportlichen Erlebnisse mitzuverfolgen.
Auf dieser Seite schreibe ich über Rennen und Reisen, sowie über andere Ereignisse, von denen ich denke, dass sie lesenswert sind.

Viel Spaß,
Nicole

Wie alles begann…
Radfahren konnte ich natürlich schon als Kind. Und auf einem Mountainbike bin ich auch ab und an gesessen.
Aber so richtig gepackt hat es mich im Jahre 2005 – nachdem ich das erste Mal über den Lenker ging!  Ich war im Wald unterwegs und beschloss, über einen Felsen runterzufahren, wo ich bisher immer abgestiegen war. Von aktivem Fahren hatte ich damals noch nie etwas gehört, und so folgte mein Vorderrad und dann mein Körper der Schwerkraft. Es ging so schnell, dass ich völlig überrascht war – und ich hatte mir überhaupt nicht weh getan! Seitdem hatte es irgendwie klick gemacht. ich probierte immer mehr aus, ging unzählige Male über den Lenker – und liebte diesen Sport!
Nach meinem Umzug ins Allgäu lernte ich andere Mountainbiker kennen, und ich lernte, dass es Bikes gibt, die vor allem zum abfahren gebaut sind. Tobi (heute Gründer von www.trailxperience.com) meinte eines Tages: “Du brauchst mehr Federweg”.
Und damit fing alles an.
Aufgrund meiner geringen Körpergröße (1,60m), war es 2006 gar nicht so einfach, Bikes zu finden, die nicht zu groß waren – vor allem, wenn man nach mehr als 130mm Federweg suchte… Es wurde ein Giant Reign und damit bestritt ich auch mein allererstes Rennen überhaupt: Das Küblis Freeride Rennen, bei dem ich promt auf den dritten Platz fuhr.

Vom Rennvirus infiziert…
Im nächsten Jahr beschloss ich, dieses Rennen zu gewinnen – und das tat ich auch. Zu diesem zeitpunkt war ich schon auf einem Bergamont Team (180mm, feststellbarer Dämpfer) unterwegs. Es folgte der dritte Platz beim Trek Bike Attack. Dann ergab sich die Möglichkeit, in Ilmenau beim ixs German Downhillcup mitzufahren. Auch hier fuhr ich in der Hobbyklasse aus dem Nichts auf den dritten Platz – das motiviert natürlich!
Das Rennfieber hatte mich gepackt und ich liebte die tolle, familiäre Atmosphäre auf den Rennen.
Ich wurde bald darauf von der Royal Bavarian Woodpecker Crew adoptiert und es war eine tolle Zeit, Wagenburgen im Fahrerlager, gemeinsames kochen, trainieren, fahren, Spaß haben.

Nachdem ich 2008 die Gesamtwertung des ixs European Downhillcups in der Hobbyklasse gewonnen hatte, besorgte ich mir 2009 eine Lizenz. Mit dem 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft erhielt ich genug Punkte, um im Worldcup zu starten. Und der letzte Worldcup des Jahres fand in Schladming statt – also praktisch um die Ecke. Gesagt getan.
Als 20. Fahrerin qualifizierte ich mich tatsächlich für das Finale im Worldcup und beendete das Wochenende als 18.
Motiviert startete ich ins Jahr 2010 – Worldcup-Rennen fahren wollte ich!
Wir reisten zum ixs EDC nach Innerleithen, um dann eine Woche später am Worldcup in Fort William teilzunehmen. Leider beendete ein Sturz im Training in Innerleithen meine  Pläne schlagartig. Unter Schmerzen schlich ich in Fort William auf den 30.Platz, um dann zu Hause zu erfahren, dass der Ellbogen gebrochen war!
Nach einem Monat Pause stieg ich wieder aufs Rad, fuhr in Champéry und in Val di Sole bis ins Finale. Doch leider verschlechterte sich der Zustand meines Ellbogens über die Wintermonate zusehends, so dass ich mich Anfang 2011 einer Athroskopie unterziehen musste. Bis dato hatte ich einige Sponsoren, die mich treu unterstützen: Adidas eyewear, Five Ten und Herobikes. Leider konnte ich trotz guter Leistungen keinen Bikesponsor für mich gewinnen. Und Rennen fahren ist teuer – gerade im Worldcup.
Ich beschloss 2011, mich beruflich zu verändern und selbständig zu machen. Deshalb entschied ich mich gegen Worldcup Rennen, aber für Arbeit in der Bikebranche. Ich machte die Ausbildung zum Bikeguide (DIMB/BDR) und war unter anderem für Five Ten unterwegs. Ich arbeitete viel und wurde nebenbei Deutsche Vize-Meisterin und Bayrische Meisterin.

Wie geht’s weiter…
Seit Anfang 2012 fahre ich nun für Syntace/Liteville und ich freue mich, dass ich mit meinem 601 im letzten Jahr so viele Erfolge einfahren konnte. An dieser Stelle geht der Dank natürlich auch an meine anderen Sponsoren: Five Ten, Adidas Eyewear, Local Outerwear, Maxxis.

Rennen werden mich wohl immer faszinieren, aber ich habe in den letzten zwei Jahren wieder die Liebe am Freeriden und Touren entdeckt.
Ich liebe es, auf Fahrtechnik Camps mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben zu können und anderen Menschein ein breites Grinsen aufs Gesicht zu zaubern, wenn Mountainbiken plötzlich anfängt richtig Spaß zu machen.
Und ich liebe es, mit guten Freunden unterwegs zu sein – ohne Rennzirkus.