La vita é bella – in Liguria!

 

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Ich habe letztes Jahr das Hinterland um Imperia zum ersten Mal kennengelernt. Besonders gefallen haben mir damals die malerischen, alten Bergdörfer. Die Trails, das Essen, die Nähe zum Meer. Dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder hin. Mit Freund, einfach Urlaub, auf den Spuren des Best Spot Camps sozusagen. (http://www.trailxperience.com/bikerides/trailcamps/trailcamp-ligurien-iii-best-spot-roadtrip.html)

Von unserem Appartment in Lecchiore aus hatten wir einige der besten Trails gleich vor der Haustüre. Über 1000m hoch sind die Berge in Küstennähe. Und so arbeiteten wir uns über den Gipfel des Monte Faudo am ersten Tag bis zum Strand vor. Es ist schon etwas ganz besonderes, bis ans Wasser zu fahren, die Schuhe auszuziehen und ins Meer zu gehen. Dann noch ein dickes Eis, was will man mehr? Netterweise schenkte uns Kollege Harald Philipp dann auch noch den Shuttle zurück, so dass wir uns die letzten Höhenmeter sparten.

Da wir schon zufällig zur gleichen Zeit in der gleichen Ecke im Urlaub waren, beschlossen wir, am nächsten Tag gemeinsam auf Tour zu gehen. Eine gemütliche sollte es werden. Und die war es auch – bis uns gegen halb vier nachmittags ein kleiner Trail auffiel, der entdeckt werden wollte. Also schulterten wir die Bikes und erklimmten für etwa 700Hm einen der markantesten Bergrücken des Val Prino. Die Belohnung: Eine weitere flowige Abfahrt bis vor die Haustüre!

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Tag drei sollte uns weitere Trailhilights der Region bescheren. Mathias kennt die Gegend wie seine Westentasche und dank seiner Tipps (und seinem GPS Gerät) fanden wir weitere wunderschöne Strecken bei Cervo und Alassio, die auch zum Teil bei den Superenduro-Rennen genutzt wurden.

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Zum Abschluss sollte es unbedingt noch San Remo werden. Ich war unglaublich neugierig, diese berühmt-berüchtigte Downhillstrecke zu fahren. Leider spielte an diesem – unserem letzten Biketag – das Wetter überhaupt nicht mit. Die Strecke verwandelte sich bei andauerndem Regen in einen kleinen Canyon, der Nebel drückte sich dicht an den Berg. Da uns an diesem Tag niemand shuttlen wollte, bleib uns nichts anderes übrig, als uns gegenseitig selbst hochzufahren. Also hieß es vor allem – vorsichtig fahren. Ein Sturz war keine Option, immerhin waren wir jeweils allein unterwegs und niemand sonst an diesem Berg. Fazit: eine sehr coole, spaßige und anspruchsvolle Strecke!

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Schade, dass wir nicht noch länger Zeit hatten… – aber Riva steht ja schon vor der Tür!

See you there!

 

Ein Gedanke zu „La vita é bella – in Liguria!

  1. Hi Nic, die von Dir auf der Karte gezeigte Abzweigung des Superenduro-Trails habe ich mir dann nochmal bei unserer Tour angesehen. Den Trail selbst checken konnte ich aus Zeitgründen leider nicht mehr. Ein Grund mehr wieder gen Süden aufzubrechen. Bis bald mal wieder Beste Grüße Pete

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